Vorträge 2018

Link zur Sammlung der Präsentationen

 

Rückblick auf eFuture-Day 2018

 

Keynote 1

Zeit: 9.30 Uhr bis 10.15 Uhr

https://www.flickr.com, by Gerfried Stocker, credit: rubra

Gerfried Stocker 

E-Mail: gerfried.stocker@aec.at

Thema: Bildung für eine arbeitslose Zukunft

Natürlich ist der Titel provokant, aber wie sicher sind wir uns wirklich, dass auch ausreichend neue Jobs entstehen werden, und das auch noch hier bei uns in Europa? Bildung 4.0 muss darauf Antworten finden, jetzt und antizipativ oder die Provokation in diesem Titel wird schneller Realität als wir glauben.

Zur Person: künstlerischer Geschäftsführer, Ars Electronica Linz - Kunst, Technologie, Gesellschaft

19995/96 entwicklelte Gerfried Stocker mit einem kleinen Team von Künstler/innen und TechnikerInnen die richtunsweisenden neuen Ausstellungsstrategien des Ars Electronic Center unb betrieb den Aufbau einer eignen Forschungs- und Entwicklungsabteilung, des Ars Electronica Futurelab. Unter seiner Führung wurden ab 2004 das Programm für internationale Ars Electronica Ausstellungen aufgebaut und ab 2005 die Planung und inhaltliche Neupositionierung für das neue und erweiterte Ars Electronica Center aufgenommen und umgesetzt. Stocker ist Gastredner auf zahlreichen internationalen Konferenzen und Gastprofessor der Deusto University Bilbao und berät zahlreiche Unternehmen in den Bereichen Kreativität und Innovationsmanagement.

Video-Mitschnitt auf LeOn https://leon.tsn.at/182239

 

Keynote 2

Zeit: 11:00 Uhr bis 11.45 Uhr

 

Christoph Holz

E-Mail: christoph.holz@christophholz.com

Thema: Mythos Digitalisierung - wie digitale Transformation für Tirol gelingt

Anhand konkreter Beispiele macht der Obmann der Digitalisierungsfachgruppe UBIT, Christoph Holz, die Veränderungsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft greifbar._

Zur Person: Nach einer Ingenieurausbildung im Maschinenbaustudierte Christoph Holz Informatik und Raumfahrttechnik an der TU München. Mit der Gründung Österreichs erster Internet-Agentur (1995) „holzweg“ gelang der Sprung in die Selbständigkeit. Seit 2010 ist Christoph Holz in der Wirtschaftskammer Tirol Fachgruppenobmann für Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT. Seine Tätigkeit als Redner und Moderator führte Holz über CEBIT und TEDx nach Kalifornien zu Google. Seine unterhaltsamen, informativen und motivierenden Talks stellen stets den unternehmerischen Mensch und seine Fähigkeiten vor die Technologie. Weitere Infos unter www.christophholz.com

Video-Mitschnitt auf LeOn https://leon.tsn.at/182239

 

 

Impulsreferate / Workshops*

zur Anmeldung bitte HIER klicken (gilt nur für jene Personen, die sich bereits über PH-Online zur Tagung angemeldet haben)

 

Runde 1 (14:00 - 14:40 Uhr)

Digitale Grundbildung in Tirol und Österreich

FI Helmut Hammerl / MR Martin Bauer

E-Mail: h.hammerl@lsr-t.gv.at

IT-Fachinspektor Helmut Hammerl stellt gemeinsam mit MR Martin Bauer (Bundesministerium für Bildung, Abteilung II/8 - IT-Didaktik und digitale Medien, eEducation Austria) den Lehrplan "Digitale Grundbildung" vor, der für das Schuljahr 2018/19 für alle Schulen der Sekundarstufe I verordnet wird.

Digitale Medien verändern unsere Welt und unser Leben in einem Ausmaß, wie dies zuletzt wohl bei der Einführung  des Buchdrucks  der  Fall  war.  Zeitgemäße  Bildungs-  und  Arbeitsprozesse  sind  ohne  die Nutzung  digitaler  Technologien  kaum denkbar  –  digitale  und  informatische  Kompetenzen  sind  für  die Teilhabe  an  unserer  Gesellschaft  unerlässlich.  Eine umfassende  digitale  Grundbildung  zum  Erwerb digitaler  Kompetenzen  durch  Schülerinnen  und  Schüler, Lehrer und Lehrerinnen ist ein Gebot der Stunde. Wie aber erreichen wir dieses Ziel? In diesem Impulsvortrag werden die Initiativen des BMBFW und des Landes Tirols vor und zur Diskussion gestellt.

Saal Tirol

 

Menschenbilder im Spannungsfeld digitaler Utopien und Dystopien

Christoph Holz (Keynote-Speaker am Vormittag)

E-Mail: christoph.holz@christophholz.com

Am Nachmittag vertiefen wir den Mythos Digitalisierung aus anthropologischer Sicht. Für unsere Steinzeitgehirne ist die Digitalisierung einer gewisse Herausforderung. Die selektive Wahrnehmung der Digitalisierung ist geprägt von vor-digitalen Menschenbildern. Im Sinne einer guten Zukunft lohnt es sich, die Ursprünge dieser Zukunft und ihre Auswirkungen genauer anzusehen.

Saal
Hafelekar

Einführung von "digitalen Klassen" an der NMS Nußdorf-Debant

Erich Pitterl und Robert Mairginter

E-Mail: e.pitterl@tsn.at / r.mairginter@tsn.at

Mit Beginn des Schuljahres 2017/2018 startete unsere Schule in der 5. Schulstufe mit der Einführung von zwei „digitalen Klassen“. Ein Lernprozess für beide Seiten – SchülerInnen wie LehrerInnen. In diesem Referat wollen wir Ihnen aufzeigen, welche Vorarbeiten zu leisten sind, worauf man bei der Einführung von Tablets im Unterricht achten muss und wie wir eine effektive Schüler- bzw. Geräteverwaltung umgesetzt haben. Wir präsentieren Apps, die wir verwenden und wollen aufzeigen, welche Faktoren unserer Meinung nach zum Gelingen gegebenen sein müssen. Schließlich soll an praktischen Unterrichtsbeispielen gezeigt werden, wie unsere Schule, die NMS Nußdorf-Debant, den Start in das Projekt „digitalen Klassen“ erfolgreich umgesetzt hat.

Raum Seegrube

Lehren, lernen, üben und präsentieren - digitale Medien im Deutschunterricht

Wolfgang Prieschl

E-Mail: wolfgang.prieschl@ph-linz.at

Abwechslungsreiche Methoden, um Neues zu lernen und Gelerntes zu festigen, waren schon immer ein Qualitätsmerkmal guten Unterrichts. Auch Texte zu präsentieren, muss nicht auf das Schreiben im Heft beschränkt sein. Online-Werkzeuge auf PC, Tablet und Smartphone haben die Möglichkeiten entscheidend erweitert. Anhand praktischer Beispiele mit kostenlosen, benutzerfreundlichen Anwendungen wird ein Querschnitt unterschiedlicher Tools für den Deutschunterricht vorgestellt.

Raum
Nordkette

GeoGebra - ein Weg zu eigenverantworlichem Arbeiten in Mathematik

Hubert Pöchtrager

E-Mail: hubert.poechtrager@ph-linz.at

Lernen findet nicht an der Tafel statt, sondern in den Köpfen der Schülerinnen und Schüler. Und: Gelernt wird nicht durch Konsum, sondern durch Interaktion. Anhand von frei verfügbaren Beispielen aus der eigenen Unterrichtspraxis der Sekundarstufe I wird aufgezeigt, in welcher Weise GeoGebra-Arbeitsblätter eigenverantwortliches Lernen ermöglichen bzw. in Moodle-Kurse eingebunden werden können.

Saal
Innsbruck

eBooklessons in Englisch

Walter Steinkogler

E-Mail: steinkogler@live.at

Multimediale interaktive eBooklessons zum Austauschen, Bearbeiten, Recyclen.

Raum
Serles
Runde 2 (14:45 - 15:25 Uhr)

MasterTool: Die besten Tricks

Gerhard Urabl

E-Mail: gerhard.urabl@tirol.gv.at

Die Software MasterTool kann vielfältig genutzt werden. Zum einen stehen 4000 interaktive Übungen für zahlreiche Fächer im Medienportal LeOn bereit, zum anderen können solche Übungen auch selber erstellt werden. Aus 11 verschiedenen Übungsformen kann man auswählen. Der Medienpädagoge Gerhard Urabl zeigt Ausschnitte des riesigen Potentials, aber auch Spezialtricks wie das Erstellen von Übungs-/Testserien oder die Erstellung eines Direktlinks (zum MasterTool-Onlineplayer) für Schüler/innen.

Saal Tirol

Blogging is good for you: Digitale- und Sprachkompetenz durch Bloggen?

Hajnalka Berenyi-Kiss

E-Mail: hajnalka.berenyi@firnbergschulen.at

Ist Bloggen für schulische Kontexte geeignet? Hat Bloggen eine unterstützende Wirkung auf (Sprach-)Lernen? Können sich SchülerInnen durch das Verfassen von Blogbeinträgen digitale Kompetenzen aneignen? Der Workshop wird sich mit diesen Fragen auseinandersetzen und anhand praxisbezogener Beispiele zeigen, wie Blogging-Projekte im Sprachunterricht umgesetzt werden können.Ist Bloggen für schulische Kontexte geeignet? Hat Bloggen eine unterstützende Wirkung auf (Sprach-)Lernen? Können sich SchülerInnen durch das Verfassen von Blogbeinträgen digitale Kompetenzen aneignen? Der Workshop wird sich mit diesen Fragen auseinandersetzen und anhand praxisbezogener Beispiele zeigen, wie Blogging-Projekte im Sprachunterricht umgesetzt werden können.

Raum Serles

SCHUL.InfoSMS: gestern - heute - morgen

Martin Weissenböck

E-Mail: mweissen@gmail.com

Die Initiative SCHUL.InfoSMS dient der Verbesserung der Kommunikation durch die Schulpartner, soll positives Feedback verstärken, Eltern verstäkrt in die schulischen Aktivitäten einbinden und durch mehrsprachige Texte dazu beitragen, Sprachbarrieren zu überwinden. Die Verständigung erfolgt durch vorher festgelegte oder freie Texte mittels SMS und E-Mail. InfoSMS wird allen Tiroler NMS kostenlos zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der Fortbildung erfahren Sie außerdem die aktuellen und geplanten Neuerungen.

Raum
Hafelekar

mmm - Moodle mit Mehrwert

Harald Zigala

E-Mail: h.zigala@tsn.at

„Moodle ist umständlich und kompliziert, daher nehme ich es nicht her!“, diesen Satz hört man oft und zurecht. Aber die Komplexität von moodle wird durch deren außergewöhnlich vielseitige Einsetzbarkeit verursacht. Diesen Mehrwert lernen leider viele Benutzer/innen erst gar nicht kennen, da sie einfach zu schnell aufgeben.

Mögliche Einsatzgebiete oder einfach nur geniale Ideen – diese sollen in diesem Vortrag vorgestellt oder praxisbezogen gezeigt werden, denn moodle kann mehr als nur ein Ablagedepot für Dokumente oder Links zu sein. Lösen Sie Ihre Handbremse und schalten Sie in den 2. Gang – moodle mit Mehrwert!

Raum
Seegrube

GeoGebra - ein Weg zu eigenverantwortlichem Arbeiten in Mathematik

Hubert Pöchtrager

E-Mail: hubert.poechtrager@ph-linz.at

Lernen findet nicht an der Tafel statt, sondern in den Köpfen der Schülerinnen und Schüler. Und: Gelernt wird nicht durch Konsum, sondern durch Interaktion. Anhand von frei verfügbaren Beispielen aus der eigenen Unterrichtspraxis der Sekundarstufe I wird aufgezeigt, in welcher Weise GeoGebra-Arbeitsblätter eigenverantwortliches Lernen ermöglichen bzw. in Moodle-Kurse eingebunden werden können.

Saal
Innsbruck

Transparente Leistungsbeurteilung in Moodle

Wolfgang Prieschl

E-Mail: wolfgang.prieschl@ph-linz.at

Die Neue Mittelschule erfordert ein Umdenken in den Bereichen Leistungsdokumentation und Leistungsbeurteilung. Die erbrachten Leistungen und die daraus resultierenden Noten sollten möglichst einfach und für Lehrer/-innen, Schüler/-innen und Eltern transparent verwaltet werden. Moodle bietet dafür eine Reihe von Möglichkeiten. Das vorgestellte System basiert auf einer kompetenz- bzw. lernzielorientierten Leistungsdokumentation.

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Raum
Nordkette
Runde 3 (15:30- 16:10 Uhr)

School.inside: Webbasiert in der Schule kooperieren und kommunizieren am Beispiel von Sharepoint-Teamwebsites

Gerlinde Schwabl und Robert Mader

E-Mail: gerlinde.schwabl@ph-tirol.ac.at / robert.mader@ph-tirol.ac.at 

Mit Hilfe eines schulischen Intranets ist es möglich sämtliche schulrelevante Informationen an jedem Ort, zu jeder Zeit in der richtigen Version zur Verfügung zu stellen. Der Schulleitung wird ein zusätzliches Informationsmedium zur Verfügung gestellt um die Schule und ihre Arbeitsabläufe transparenter darzustellen und so die Qualitätsentwicklung zu unterstützen. Auf Basis der MS SharePoint Teamwebsite kann eine zentrale digitale Drehschreibe für den digitalen Schularbeitsplatz mit unterschiedlichen Berechtigungsstrukturen aufgebaut werden. Notwendige Funktionen wie beispielsweise ein Schwarzes Brett, Terminkalender, Dokumentenverwaltung, Prozesshandbuch, Schulische Arbeitsgruppen usw. lassen sich in der Office 365 Umgebung von Microsoft realisieren. Die Teilnehmer/innen dieses Workshops bekommen einen Einblick in eine praxiserprobte Intranetlösung.

Raum
Hafelekar

Making in der Sekundarstufe 1 am Beispiel 3D-Druck

Günter Nimmerfall

E-Mail: guenter.nimmerfall@ph-tirol.ac.at

Die sog. Maker-Szene versucht mit technischen Geräten wie 3D-Druckern, Laser- oder Vinyl-Cuttern Gegenstände selbst zu produzieren. Übertragen auf den Unterricht an der Sekundarstufe ergibt sich dadurch eine Vielzahl an fächerübergreifenden Möglichkeiten. Entwerfen Schülerinnen und Schüler Alltagsgegenstände in einfachen CAD-Programmen und produzieren diese im Anschluss an einem 3D-Drucker, so können Stundenkürzungen im Bereich GZ oder Werken unter Umständen kompensiert werden.

Die TeilnehmerInnen dieses Workshops bekommen einen Einblick in den für den Schulbereich leistbaren Markt der Hard- und Software-Möglichkeiten und exemplarische Szenarien im Unterricht.

Raum Nordkette

Erste Schritte mit Programmieren

Gerhard Oberhuber

E-Mail: g.oberhuber@tsn.at

Jahrzehntelang bot die Programmiersprache BASIC den Anfängern einen guten Einstieg in die Welt des Programmierens. In diesem Workshop wird gezeigt, wie man an Hand einer modernen Version (SmallBASIC) auch heute den Schülern die Grundlagen des Programmierens näher bringen kann. Zusätzlich gibt es einen kleinen Einblick in die Spieleprogrammierung mittels CONSTRUCT2.

Saal
Innsbruck

Lego Mindstorm

Andreas Bellony

E-Mail: a.bellony@tsn.at

Die Funktion und das Zusammenspiel von Aktoren (Motoren/Lichter) und Sensoren (Neigungssensor/Näherungssensor) wird mit dem Produkt von Lego auf spielerische Weise vermittelt. Jeder Teilnehmer/jede Teilnehmerin wird mit dem Lego Produkt "WeDo 2.0" arbeiten und erfahren, wie man es im Unterricht einsetzten kann. Die Programmierung erfolgt über iPads. Dieses Set von Lego ist für Schüler/innen in der 3. und 4. Klasse Volksschule und in der 1. und 2. Klasse Unterstufe/NMS konzipiert.

Raum
Seegrube

"Pimp my Field-Trip" oder "Wie macht man einen Lehrausgang 4.0?"

Ferdinand Radl

E-Mail: f.radl@tsn.at

Am praktischen Beispiel des erfolgreichen Angebots „Innsbruck Rallye“ (SchülerInnen erkunden mit Tablets ausgestattet Innsbrucks Altstadt) des Medienzentrums Tirol wird gezeigt, aus welchen Zutaten eine zeitgemäße Exkursion „mit Alles“ (digital angereichert, interaktiv umgesetzt, mit Abenteuer-Tuning, Gemeinschafts-Erlebnis & Wettbewerbs-Thrill) besteht.
In einer Simulation kann diese interaktive Rallye quer durch Innsbrucks Altstadt praktisch erprobt werden. Neben der Projektentwicklung wird auch die Software (Actionbound), die der Rallye zu Grunde liegt, vorgestellt..

Raum
Serles

Einsatz von Web-Tools und Apps für aktiven und kollaborativen Unterricht

Josef Buchner

E-Mail: josef.buchner@ph-noe.ac.at

Live-Online-eLecture: Lernt man besser mit analogen oder mit digitalen Medien? Diese Frage wird immer wieder von Lehrkräften aller Bildungsinstitutionen diskutiert. Eigentlich ist es ganz einfach: Es ist die falsche Frage! Entscheidend ist, dass man mit digitalen Medien ganz neue Lernziele erreichen kann. Welche das sein können und wie Ihnen Web-Tools und Apps bei der Erreichung dieser helfen können, erfahren Sie in diesem Vortrag. 

Saal
Tirol

* Änderungen sind kurzfristig möglich.