Vorträge

Keynote 1

Zeit: 9.30 Uhr bis 10.15 Uhr

Dr. Josef Buchner

E-Mail: josef.buchner@uni-due.de

Thema: Ganzheitliches Lernen mit Medien - oder wenn Nicht-Schwimmer im Ozean tauchen ...

Beim Gerätetauchen geht es um Ruhe, um das drauf einlassen und um das Eins-werden mit dem Meer. Jeder Gerätetaucher kennt dieses einmalige Gefühl. Doch wie kann man diesen Zauber anderen Menschen zeigen, die noch nie getaucht oder geschnorchelt sind und vielleicht sogar noch nicht schwimmen können? Rasante technologische Entwicklungen im Bereich Augmented und Virtual Reality machen solche Erlebnisse auch in der Schule möglich. Klingt unvorstellbar? In diesem Vortrag zeige ich Ihnen, wie sie mit kostengünstigen Mitteln annähernd jeden Ort dieser Welt auch mit Ihren Schülerinnen und Schülern besuchen können. Anhand eines konkreten Beispiels aus der Praxis wird demonstriert, wie eine mediendidaktische Planung aussehen kann, sodass die virtuelle Bildungsreise zu einer interaktiven Lernerfahrung wird.

 

Keynote 2

Zeit: 11:10 Uhr bis 11.55 Uhr

Dr.in Nina Grünberger

E-Mail: nina.gruenberger@phwien.ac.at

Thema: Wider die Effizienz und her mit dem Überfluss

Über ein zeitgemäßes Bildungsverständnis im Kontext der Digitalisierung

Seit jeher wird darüber nachgedacht was unter Bildung verstanden und wie institutionelle Bildung bestmöglich gestaltet werden kann. Aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen im Kontext der Digitalisierung evozieren gar ein grundlegendes Neudenken von Bildung. Wir diskutieren: Bildung wozu? Bildung wohin? Bildung wie? Bildung überhaupt? Bildung mit oder ohne digitale Medien? Bildung mit welchen (digitalen) Medien?

Der Vortrag beschreibt zunächst zentrale gesellschaftliche Entwicklung der Gegenwart und mögliche zukünftige Entwicklungstendenzen. Im Anschluss wird die Idee einer kontemporären – einer mit der Zeit gehenden – Bildung skizziert. Eine solche kontemporäre Bildung ist nicht mehr an einen Fächerkanon und konkrete Wissensbestände orientiert, sondern nimmt sich der jeweils aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen im fächerübergreifenden Zusammenspiel an. Im Zentrum steht dann die Frage wie institutionelle Bildungsprozesse gestaltet werden können, um dazu beizutragen die großen gesellschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen. Der Vorschlag lautet: Eine stärkere Orientierung an Freiräumen zur Kreativität und Tentativität sowie ein Anregen von Kritik- und Problemlösungsfähigkeiten an Stelle einer Orientierung an Effizienz- und Outcome-Logiken. Damit will der Vortrag dazu anregen über den eigenen Tellerrand hinauszudenken und versteht sich nicht als abgeschlossenes Konzept.

 

 

Impulsreferate / Workshops*

*Änderungen sind kurzfristig möglich
 

Runde 1 (13:30 - 14:10 Uhr)

Masterplan Digitalisierung und Bildung 4.0 Tirol lernt digital 

FI Helmut Hammerl / MR Martin Bauer

E-Mail: helmut.hammerl@bildung-tirol.gv.at

Neuigkeiten aus dem BMBWF bezüglich Masterplan Digitalisierung und Kurzinformation zur Evaluierung der Digitalisierungsoffensive Bildung 4.0 - Tirol lernt digital 

 

Umweltschutz und digitale Medien? - Der Weg zu einem ökologisch-nachhaltigeren Medienhandel

Dr.in Nina Grünberger

E-Mail: nina.gruenberger@phwien.ac.at

Dr.in Katharina Mittlböck

E-Mail: katharina.mittlboeck@phwien.ac.at

Klimawandel, Umweltschutz und ökologische Zugänge werden aktuell viel diskutiert. Die politischen Strategiepapiere und Willensbekundungen zu einem ökologisch-nachhaltigeren Leben nehmen zu. Im Kontext der Digitalisierung - und im Speziellen der Digitalisierung der Schule - sollte dieser Aspekt berücksichtigt werden, denn in den, von uns genutzten digitalen Geräten stecken wertvolle Rohstoffe, die Mediennutzung braucht Energie, Cloud-Server erzeugen CO2 und oftmals bleibt die Frage einer fachgerechten Entsorgung bzw. eines Up-/Recyclings der Altgeräte offen. Im partizipativen Projekt ÖHA! (oeha.phwien.ac.at) werden multimediale Lehr-Lernmittel mit und für Schüler*innen der Primarstufe und der Sekundarstufe 1 zum Thema ökologisch-nachhaltiges Medienhandeln am Beispiel des Lebenszyklus eines Smartphones entwickelt. Dabei steht neben der Sensibilsierung für dieses Thema insbesondere die Frage im Raum, wie wir vom WISSEN ÜBER zu einem ökologisch-nachhaltigeren MedienHANDELN kommen können. Der Workshop gibt Einblicke in die Ergebnisse des Projekts ÖHA! und eröffnet die Möglichkeit die Lehr-Lernmittel auszuprobieren.

 

Bestandteile von Computersystemen mit Augmented Reality entdecken

Josef Buchner

E-Mail: josef.buchner@uni-due.de

Im von der Innovationsstiftung für Bildung geförderten Projekt PCBuildAR (pcbuild-ar.com) entwickeln Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Universitäten in Österreich und Deutschland sowie dem AR-Startup Areeka ein AR-Lehrwerk, dass für den Informatikunterricht der Sekundarstufe 1 eingesetzt werden kann. Ebenso soll das Lehrwerk für das Fach "Digitale Grundbildung" genutzt werden können, daher werden die Bauteile von Computersystemen mittels papierbasierter Karten augmentiert und um Zusatzinformationen und 3D-Modelle erweitert. Am Ende sollen die Lernenden ihren eigenen PC zusammenbauen und testen. Im Rahmen dieses interaktiven Vortrags bekommen die Teilnehmer*innen Gelegenheit, den bis dahin fertigen Prototypen auszuprobieren, Feedback zu geben und die Entwicklung aktiv mitzugestalten.

 

Digitale Grundbildung - Umsetzung im Unterricht

Alicia Bankhofer

E-Mail: alicia.bankhofer@phwien.ac.at

Neues in ein bestehendes System hineinzubringen stellt besondere Herausforderungen. Noch dazu muss im digitalen Zeitalter alles schnell gehen. Wie kann es gelingen, neue Lehr-/Lerninhalte, neue Kenntnisse und neue Kulturen am Schulstandort nachhaltig zu integrieren? In dieser Präsentation werden Erfahrungswerte, Strategien sowie Methoden, die Sie für die nachhaltige Umsetzung des Faches „Digitale Grundbildung“ nutzen können, vorgestellt.

 

Dear Future Generations - Sorry! Ein multimediales Projekt mit QR-Codes

Julia Weissenböck

E-Mail: digiteachit.gmail.com

Um SchülerInnen zu kompetenten und reflektierten UserInnen im Umgang mit digitalen Inhalten auszubilden, sollten sie Inhalte nicht nur konsumieren, sondern selbst auch produzieren. Dieser Ansatz wurde im Projekt „Dear Future Generations, sorry!“ im Englischunterricht verfolgt, bei dem die SchülerInnen provokant-kreative Poster gegen den Klimawandel entwarfen, gespickt mit QR Codes die zu im Vorfeld aufgenommenen Videos oder Audiofiles zu diesem Thema führten. Der QR Code fungierte als analoges Portal zu einer digitalen Welt.
In diesem Vortrag wird das Projekt „Dear Future Generations, sorry!“ kurz vorgestellt und der Ablauf erklärt. Es wird gezeigt welche Tools man nutzen kann um Videos bzw. Audio aufzuzeichnen, wie man als LehrerIn ein Erklärvideo aufnimmt und alles in einem QR Code verpackt. Als Abschluss werden einige der Endergebnisse präsentiert.

 

Differenzierung braucht Überblick - wie Moodle dabei helfen kann

Bettina Dauphin

E-Mail: bettina.dauphin@phst.at

Um differenziertes und individuelles Lernen zu ermöglichen, sind genaue Aufzeichnungen über den Lernfortschritt der Schüler und Schülerinnen notwendig. Diese Herausforderung löst die Referentin mit dem Einsatz der Lernplattform Moodle. Durch die Verwendung von Abschlussverfolgung, ToDo-Listen und dem Einsatz der Aktivität „Feedback“ können die Lehrer und Lehrerinnen auf einen Blick den Arbeitsstand der Lernenden erfassen und gezielte Maßnahmen treffen, um individuell zu unterstützen. Die Referentinn zeigt konkrete Umsetzungsbeispiele aus den Fächern Deutsch und Englisch.

 
Runde 2 (14:20 - 15:00 Uhr)

Scotland? There is nothing to see. Ein Augemented Reality Projekt

Julia Weissenböck

E-Mail: digiteachit.gmail.com

Klassische Präsentationen, beispielsweise zur Projektarbeit während der Sprachreise, laufen meist in ähnlicher Form ab: Eltern und Freunde werden zu einem Präsentationsabend eingeladen, wo sie gespannt einer Präsentation nach der anderen lauschen dürfen. Interaktiv ist dies meist nicht. Am Bundesgymnasium Zaunergasse bediente man sich für die Sprachreise nach Schottland nun einer neuen Technik: Augmented Reality. Anstatt der üblichen PowerPoint oder Poster-Präsentationen erstellten die SchülerInnen in Gruppen Poster zu einem ihnen zugeteilten Thema das mit Schottland zu tun hat, bspw. Food & Drink, Music & Dance, Whisky, Myths & Legends, Harry Potter etc. Diese Poster wirken auf den ersten Blick wie normale Poster, jedoch erwachen sie beim Abscannen mit einer speziellen App zum Leben. 

 

#humanity - Menschlichkeit im Internet

Sonja Kuba

E-Mail: sonja.kuba@roteskreuz.at

Das Österreichische Jugendrotkreuz widmet sich die nächsten drei Jahren einem Schwerpunkt, um im Rahmen dessen die Themen Menschlichkeit und Digitalisierung näher aneinander zu führen. Dafür wurden im ersten Schritt Unterrichtsmaterialien und Workshops für Pädagoginnen und Pädagogen wie auch Betreuungspersonen im außerschulischen Bereich entwickelt.

 

Motoren, LEDs und Sensoren mit dem micro:bit steuern und regeln

Andreas Bellony

E-Mail: a.bellony@tsn.at

In diesem Workshop lernen die Teilnehmer/innen, wie man die Entwicklerplatine microbit mit Motoren, LEDs und Sensoren verbindet und anschließend programmiert. Die Teilnehmer/innen werden auch die Möglichkeit bekommen, mit einem Breakout Board oder einem Motortreiber Board zu arbeiten. Die Programmierung wird mit der grafischen Programmiersprache von microbit.org umgesetzt.

 

Edupage als Klassenbuch - Messengertool

Jörg Schlatter & Jürgen Holzknecht

E-Mail: j.schlatter@tsn.at / juergen.holzknecht@tsn.at

aSc Edupage mit seinen nützlichen Benachrichtigungsfunktionen:

  • Elektronisches Klassenbuch mit Elterninformation
  • Informationen über Vertretung
  • Integrierte Planungsmöglichkeitn mit einem intelligenten Benachrichtigungssystem (inkl. Lesebestätigung)
  • Anwesenheits- und Abwesenheitsvermerk
  • Vertretung online verwalten
  • Datensicherung
  • andere nützliche Informationen

Bitte Laptop, Tablet oder Smartphone mit App "Edupage" zum Workshop mitbringen.

 

Interviews mit dem Tablet/Smartphone filmen

Klaus Astl und Andrea Prock

E-Mail: k.astl@tsn.at  und a.prock@tsn.at

Smartphones und Tablets eignen sich sehr gut für die Produktion von Interviews. Gefilmt wird dabei nach der Five-Shot-Methode. Five-Shot bedeutet: fünf Einstellungen. Die Referenten führen live vor, wie ein Interview nach dieser Methode im Unterricht umgesetzt werden kann.

 

Wahr oder Fake? Faktencheck im Zeitalter der digitalen Informationsflut

Alicia Bankhofer

E-Mail: alicia.bankhofer@phwien.ac.at

Lernen und Lehren im digitalen Zeitalter bedeutet mit großen Mengen an Informationen, Daten und Medien umgehen kommen. Durch eine ständige Vernetzung und Konnektivität muss stets gewertet, gefiltert und selektiert werden. Wie können Lehrende selbst mit der Informationsflut zurecht kommen? Wie kann Unterscheidungsvermögen bei Lernenden gefördert werden? Wie können Lehrende didaktisch sinnvoll vorgehen, Informationskompetenz im Unterricht zu thematisieren? Diese Fragen werden von einer praxisnahe Perspektive beleuchtet.

 
Runde 3 (15:10- 15:50 Uhr)

 

TSNweb - Volle Konzentration auf den Unterricht

Alexander Krickl

E-Mail:  alexander.krickl@tibs.at

Einfach und sicher zur individuellen Schulwebsite

Infolink: https://www.tsn.at/tsnweb

 

Schule 4.0 und Gesundheit - eine vielschichtige Betrachtungsweise

Claudia Mark (Landesschulärztin)

E-Mail: claudia.mark@bildung-tirol.gv.at

Inhaltlich geht es um einen sensiblen und altersadäpuaten Einsatz digitaler Medien im Schulalltag, um aktuelle Erkenntnisse auf Auswirkungen - unter anderm auf das Bewegungs- und Ernährungsverhalten, den Schlaf und die psycholoziale Entwicklung.

 

G Suite: Anwendungsbeispiele & Verwaltung

Daniel Aniser

E-Mail: daniel.aniser@tsn.at

Mit der G-Suite for Education bietet Google ein sehr umfangreiches, dennoch intuitiv bedienbares Produkt mit einer Vielzahl an Tools und Apps, die uns Lehrenden in der Erfüllung unseres Bildungsauftrages helfen, unsere tägliche Arbeit erleichtern und die Lernenden auf die Welt von morgen vorbereitet.
An meiner Schule nutzen wir die G-Suite seit 2007 und haben seit einem Jahr auch Chromebooks im Einsatz. Wir präsentieren Best-Practice-Beispiele aus meiner Schule und zeigen, wie man über die Admin-Console Benutzer verwaltet und Apps installiert. Außerdem haben Sie die Gelegenheit, unsere Chromebooks zu testen.
 

TSNmoodle - mein Unterricht im nächsten Level

Harald Zigala

E-Mail: h.zigala@tsn.at

Wäre der Beginn eines neuen Jahrzehnts nicht ein guter Anlass, sich wieder einmal Gedanken über einen ungewöhnlichen, interessanten und kreativen Unterricht zu machen? Haben Sie schon einmal über den Einsatz von Audio und Video nachgedacht?

Egal ob von Seiten der Lehrperson (Zahlen-) Diktate oder Video-Anleitungen - oder von SchülerInnen-Seite Sprach- bzw. Video-Lösungen erstellt werden: Dieser Workshop bringt Sie in den nächsten Level und zeigt die vielfältigen, mitunter auch ungewöhnlichen Möglichkeiten der interaktiven Einbindung von Audio und Video in TSNmoodle-Kursen. Dabei kommen sowohl Standard- als auch h5p-Module zum Einsatz. Starten Sie jetzt in die Zukunft!

 

Einführung in die Welt der digitalen Spiele

Nikolaus Staudacher

E-Mail: nik@spielraum.tirol

Digitale Spiele sind ein zentraler Bestandteil der Lebenswelt von heutigen Kindern und Jugendlichen. Laut einer aktuellen Studie spielen 90% der 10-15 Jährigen und 81% der 16-19 Jährigen mehrmals pro Monat. In Summe sprechen wir hier von rund 800.000 österreichweit Spielenden (vgl. ÖVUS – Gaming in Austria 2019).
Diesem Hobby wird allerdings primär in der Isolation der eigenen vier Wände nachgegangen. Die sonst sehr soziale Tätigkeit des Spielens findet somit meist asozial statt. Um dem entgegenzuwirken, gibt es im Zentrum von Innsbruck einen öffentlich zugänglichen Ort - den Spielraum, in dem gemeinschaftlich gespielt werden kann. Die dabei auftretenden sozialen Kräfte werden in dem Impulsreferat beleuchtet und zeigen die Vorteile, die dieses Raumkonzept auch für die Freizeitbetreuung attraktiv macht, auf. Zusätzlich geben wir einen kurzen Einblick in die thematische Vielfalt digitaler Spiele, vor allem im Hinblick auf deren Eignung als Teil des Unterrichts.

www.spielraum.tirol

 

Lasercut statt Laubsäge

Stefan Strappler

E-Mail: fablab@spielraumfueralle.at

Lasercutter sind in modernen Produktionsbetrieben nicht mehr wegzudenken - Papier, Karton, Holz, Kunststoffe, Textilien und Leder können damit berührungslos mittels einem Laserstrahl graviert und geschnitten werden.
Mittlerweile bietet die Lasercut - Industrie auch Geräte, die kompakt und transportabel sind und problemlos im Klassenzimmer aufgebaut werden können. Welches Potential diese Geräte bieten, in welche Fächer man dieses thermische Trennverfahren integrieren kann, welche Materialen verarbeitet werden können und welche simplen Software Möglichkeiten es gibt, zeigt der Referent vom Spielraum FabLab Innsbruck in diesem Lasercut – Crashkurs  getreu seinem Motto: Make (almost) Everything! PS: Solche Lasercut-Geräte werden jetzt vom Medienzentrum Tirol verliehen.

 
 

Zur Anmeldung zu den Impulsreferaten/Workshops

 
10:45 Uhr "Farbklecks" - Kurzreferat von Max Sprenger